Blitz- und Gebäudeschutz - Barnowski

in Wohngebäuden

In modernen Wohngebäuden werden zunehmend elektronische Geräte eingesetzt. Dort sind heute Fernseh-, Stereo- und SAT-Receiver sowie Internet-PCs in Haushalten vorhanden. Ebenso sind Mikrowelle, Kühlschrank und Spül- & Waschmaschine mit gefährdet. Alarmanlagen und Videoüberwachungen auch. Werte von einigen TAUSEND-EURO gilt es zu schützen. Für alle Einrichtungen gilt eines: Überspannungen sind zerstörend.

Der erste Schritt

Anlagenschutz

Zunächst werden alle Leitungen vom Außenbereich kommend und abgehend betrachtet. Dies sind Leitungen für Energie, Telefon, Kabelfernsehen, u. v. m. In Wohngebäuden sind meist Zähleinrichtungen und Stromkreisverteilungen in einem Gehäuse untergebracht. Hier kann der Fachmann auch vor direkten Blitzeinschlägen schützen. Die Telefonverbindung, z. B. über ISDN, lässt sich sichern. Ein Schutz ist für den sicheren Betrieb des NTBA sowie der in der Nähe installierten ISDN-Anlage ausreichend. Im Keller befindet sich meist auch die Heizung. Auch diese kann geschützt werden. In weiteren Verteilungen sind dann nur noch Überspannungs-Ableiter einzusetzen.

Blitzschutz im Gebäude

Der zweite Schritt

Endgeräteschutz

Alle Endgeräte, die von zwei oder mehreren Netzen gespeist werden, benötigen einen Überspannungsschutz direkt an den Eingängen. Dazu zählen TV-, Video- und Stereogeräte genauso wie Alarm-, Brandmelde- oder Videoüberwachungsanlagen, sowie Antennenverstärker. Der gestaffelte Einsatz von Überspannungs-Schutzelementen macht die Elektroinstallation elektronikgerecht - und kostet weniger als man denkt.