Blitz- und Gebäudeschutz - Barnowski

in Verwaltungsgebäuden

In der Verwaltung ist die Datenverarbeitung nicht mehr weg zu denken. PCs, Server und Netzwerke gehören zur Mindestausstattung. Ein Ausfall kann nicht akzeptiert werden. Zu sehr hat man Arbeitsabläufe auf diese Systeme abgestimmt. Die Telefonanlage und das Faxgerät sind ebenso wichtig. Zudem kommen Gebäude-Automatisierungssysteme hinzu, die über Bussysteme wie EIB/KNX und LON vernetzt sind. Alles muss störungsfrei arbeiten, auch wenn es blitzt und donnert.

Schutz der Energietechnik

Zum Schutz der Endgeräte lassen sich verschiedene Geräte verwenden. Damit werden auch induzierte Spannungen und Schalt-Überspannungen auf ungefährliche Weise herabgesetzt.

Gesicherte Kommunikation

Ob Daten- oder Sprachübertragung, beide benötigen entsprechende Schutzbausteine zum sicheren Betrieb. Netzwerke werden in der Regel als universelle Verkabelungen nach EN 50173 aufgebaut. Selbst wenn Glasfaserleitungen zwischen Gebäude- und Etagenverteiler heute Standard sind, werden doch vom Etagenverteiler zum Endgerät üblicherweise Kupferleitungen verlegt. Ein Schutz der HUBs, Bridges oder Switchs ist deshalb notwendig. Endgeräte können durch Wandanschlussdosen oder durch die Patchleitung geschützt werden. Für die Telefonanlage ist bereits im Gebäude-Hauptverteiler ein blitzstromtragfähiger Überspannungsschutz vorzusehen. Der Schutzstecker lässt sich auf LSA Trennleisten stecken.

Blitzschutz in Verwaltungsgebäuden

Überspannungsgeschützte Gebäude- Automatisierung

Der Ausfall der Gebäude-Automatisierung kann verheerende Folgen haben. Fällt z. B. die Klimaanlage durch Überspannungen aus, kann dies bewirken, dass ein Rechenzentrum abgeschaltet oder ein Server herunter gefahren werden muss. Dies kann verhindert werden. Werden Überspannungs-Schutzgeräte konzeptgerecht und konsequent eingebaut, wird die Verfügbarkeit wesentlich erhöht.